Die Kirchen von Rattenberg: Pfarrkirche St. Virgil - Rundgang
Der geräumige zweischiffige Kirchenraum mündet im Osten jeweils in die Chorapsiden mit 3/8-Schluss. Von hoher Qualität sind die vielen Fresken, der zierlich gearbeitete Stuck und die beeindruckenden Altäre von erfahrenen Künstlern.
Von Norden her führt eine Steinstiege von der Altstadt, vorbei an der Lourdesgrotte (20. Jh.), hinauf zur Kirche; von Süden gelangt man von der Bienerstraße aus über einen Fußweg zum Südportal. Der geräumige zweischiffige Kirchenraum mündet im Osten jeweils in die Chorapsiden mit 3/8-Schluss. Den 35 m langen und 14 m breiten Raum scheint die um 1730 nach Entfernung der gotischen Gewölberippen angebrachte spätbarocke Wand- und Deckenbehandlung optisch zu verschmelzen. Die in Wessobrunn geschulten Stuckateure ANTON und AUGUSTIN GIGL aus Innsbruck schufen um 1733 unter Mitarbeit von ENGELMUND LAMBS den zierlichen Stuck, bei dem sich Akanthusdekor mit Gitter- und Bandelwerk sowie reichen Festons abwechseln, belebt durch freiplastische Putti über den Fenstern.
Grundriss und Orientierungsplan der Pfarrkirche St. Virgil
- Pfarrkirche St. Virgil: Rundgang
- Pfarrkirche St. Virgil: Decken- und Wandbilder
- Pfarrkirche St. Virgil: Altäre
- Pfarrkirche St. Virgil: Orgel














